Feuerwehr schult Spezialkräfte

3. Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene

Amberg-Sulzbach.
Zum dritten male lud der Fachbereiche Gefahrgut  zu einem Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzüge ein.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alexander Graf  fanden sich am vergangenen Wochenende 10 Feuerwehrfrauen- und Männer im Gerätehaus Vilseck ein.
10 Ausbilder schulten die Aktiven im Bereich Gefahrgut. Kreisbrandinspektor Peter Deiml zeigte sich stolz und zufrieden.
Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben den Brand- und Unfallszenarien, Gefahrguteinsätze zu den „Gott sei Dank“ eher selteneren, aber wohl zu den anspruchvollsten Einsätzen.
Verlangen sie doch von den Wehrmännern enorme Vorkenntnisse zur Stofferkennung, sowie körperliche Ausdauer und Geschicklichkeit .Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz im vergangenem Jahr wieder einen Grundlehrgang für Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Dabei standen die Grundtätigkeit, das tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim arbeiten, im Vordergrund.
Mit dem Wiederholungslehrgang der am vergangenen Samstag in Vilseck stattfand knüpfte man an diesen an. Die Aktiven wurden dazu an Gerätschaften, sowie den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
10 CSA-Träger, darunter eine Frau, aus den Feuerwehren Rosenberg, Ursensollen, Haselmühl, Traßlberg, Ebermannsdorf und Sigl  fanden sich am Samstag Morgen im Schulungssaal der FF Vilseck ein.
Fachbereichsleiter KBM Alex Graf (Ursensollen) und KBI Peter Deiml (Auerbach) eröffneten um 09:00 Uhr den Lehrgang.
KBI Deiml unterstrich die Notwendigkeit dieser Ausbildung, aber auch die zusätzliche Belastung der Feuerwehrangehörigen. So sei es nicht jedem gegeben, eingeengt und von der Außenwelt abgeschnitten in einem schweren Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Umso erfreuter sei er,
das trotzdem Aktive bereit seien sich dieser zusätzlichen Strapaze zu unterziehen.
Nach organisatorischen Hinweisen durch  KBM Graf stieg man in den Lehrstoff ein.
Am Gerätewagen Gefahrgut der FF Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Gefahrstoffumfüllpumpen wurden aufgebaut und Edelstahl Behältnisse errichtet.
Im Anschluss folgte ein Unterricht über die Eigenschaften „Brennbarer Flüssigkeiten“ im Schulungssaal.
Nach einer Mittagspause verlegte man zum Betriebsgelände der Kläranlage Vilseck.
Ein Übungsparkur war aufgebaut in dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw. Gefahren zu erkunden.
Erschwerend kam das Besteigen einer Steckleiter hinzu. Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug, eine nicht einfache Aufgabe, die Symbole und
UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei war der Geschicklichkeit gewidmet. An einer Übungsleitung musste mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber ausgetauscht werden. Durch das fehlende Feingefühl bedingt durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht  Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station vier galt es das Auslaufen und somit das Ausbreiten einer unbekannten Flüssigkeit zu verhindern. Diese ergoss sich aus einem undichten Container auf einem LKW . Dazu musste, Kräfte zehrend, eine Säurebeständige Plane untergezogen werden.
In der letzten Station wurde mittels der Handmembranpumpe eine angenommene „gefährliche Flüssigkeit“ von einem Behälter in einen anderen gepumpt, eine schweißtreibende Angelegenheit.
Gegen 15:00 Uhr gaben die Ausbilder das Übungsende bekannt. Zur Abschlussbesprechung fanden sich Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer im Gerätehaus Rosenberg ein. Lehrgangsleiter KBM -Gefahrgut Alexander Graf und KBM –Atemschutz Rudolf Kummert zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei ohne Probleme abgelaufen, so Graf. Es sei wichtig dass auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben, besonders im Bereich Gefahrgut müssen alle Hangriffe nahezu blind sitzen. Mit dieser Ausbildung sei man dem Ziel, im Lkr Amberg – Sulzbach Flächendecken Spezialkräfte auszubilden und zu Einsätzen zu alarmieren einen Schritt näher gekommen. Großer dank galt der Stadt und der FF Vilseck  für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und der logistischen Unterstützung, der FF Amberg für die Ausbildung am Gerätewagen Gefahrgut und dem Fachbereich Atemschutz für die Unterstützung.
Graf verwies abschließend auf einen CSA- Grundlehrgänge der vom Fachbereich Atemschutz im Herbst angeboten wird sowie einen weiteren Wiederholungslehrgang im Oktober in Auerbach. Alex Graf dankte den Lehrgangsteilnehmern und den Ausbilder für ihren Einsatz und überreichte die Teilnahmebestätigungen an die Teilnehmer.
Mit den Worten „Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ endete am Samstagnachmittag der 3. Wiederholungslehrgang für CSA Träger des Lkr. Amberg – Sulzbach.

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„Mit Erfolg konnten 10 Aktive Feuerwehrangehörige den Wiederholungslehrgang - CSA abschließen“


Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt

Lehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene in Rosenberg

Amberg-Sulzbach
Zum wiederholten male luden die Fachbereiche Atemschutz und Gefahrgut zu einem Grundlehrgang für Chemikalienschutzanzüge.
Unter der Leitung der Kreisbrandmeister Rudolf Kummert und Alexander Graf fanden sich 12 Feuerwehrmänner und Frauen im Gerätehaus der FF Rosenberg ein.
Kreisbrandinspektor zeigten sich beeindruckt.
Einsätze mit Gefährlichen Stoffen und Gütern gehören immer mehr zu den schwierigsten Aufgaben der Feuerwehr.
Um  im Ernstfall führ diese Einsätze  gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz zum wiederholten mal einen Lehrgang führ Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Unter der Leitung der Fachkreisbrandmeister Rudolf Kummert (Atemschutz) und Alexander Graf (Gefahrgut) fanden sich am Freitagabend 12 Feuerwehrkameraden darunter eine Frau aus den Wehren:
Auerbach, Königstein, Sulzbach, Rosenberg und Neukirchen im Schulungssaal der FF Rosenberg ein. KBI Peter Deiml eröffnete in Vertretung von KBR Fredi Weiß um 19:00 Uhr den Lehrgang.
Deiml unterstrich die Notwendigkeit, aber auch die Belastung dieses Lehrganges. So sei es nicht jedem gegeben eingeengt und von der Umwelt abgeschnitten in einem schwerem Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Um so erfreuter sei er, das trotzdem Aktive aus dem Landkreis bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen. Nach organisatorischen Hinweisen durch Lehrgangsleiter Kummert stieg man mit dem theoretischen Teil in den Lehrstoff ein. Grundlagen zu Spezialschutzausrüstungen wie CSA Form 2 und 3 und deren Anwendung wurden durch die Ausbilder Rudolf Kummert, Hans Sperber, Alex Graf und Frank Schloss ebenso behandelt wie der Sinn, Zweck und Aufbau einer Reinigungsschleuse, kurz DEKON-Platz.
An Hand von Übungsanzügen wurde das richtige  und sichere anlegen beübt.
Am Samstag fand man sich um 09:00 Uhr zum praktischen Teil bei der Kläranlage Sulzbach-Rosenberg ein. Ein Übungsparkur war aufgebaut an dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw Gafahren zu erkunden. Mit Hilfe durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug eine nicht einfache Aufgabe Symbole oder UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei mußte eine Steckleiter bestiegen werden um auf einem Flachdach zu erkunden. Station vier war der Geschicklichkeit gewidmet. An einem Schieber musste mit Hilfe von vier Schrauben ein Flanschdeckel mit Dichtung angeschraubt werden. Durch das fehlende Feingefühl durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht Muttern, Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station fünf wurde die körperliche Belastung erprobt.12 l Kanister  mit Schaummittel mussten umgeschlichtet werden, eine schweißtreibende Angelegenheit. Erschwerend kam dazu das bedingt durch den eingeschränkten Luftvorrat der Atemschutzgeräte alle Stationen innerhalb von 20 min abgearbeitet werden mussten. Abschließen hies es dann wie nach dem Ernstfall „zur Reinigung, durch die Dekontaminationsschleuse“ diese wurde  durch  den ABC-Zug der FF Sulzbach unter Leitung von Zugführer Thomas Wisent  durchgeführt. Gereinigt und entkleidet und doch etwas geschwächt fanden sich die Lehrgangsteilnehmer abschließend im Gerätehaus Rosenberg ein.
Bei der anschließenden Endbesprechung, zeigte sich Lehrgangsleiter KBM Rudi Kummert  zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei, ohne Probleme abgelaufen so Kummert. Es sei wichtig das auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Auch im Namen von KBM Alexander Graf gratulierten alle Ausbilder den neuen CSA-Trägern. Die Lehrgangsurkunden konnten an alle Lehrgangsteilnehmer überreicht werden. Dank gilt der Feuerwehr Rosenberg , der Stadt Sulzbach – Rosenberg  sowie dem ABC-Zug der FF Sulzbach für ihre Unterstützung ohne diese eine derartige Ausbildung nicht möglich wäre.
„Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ mit diesen Worten schlossen Kummert und Graf am Samstagnachmittag die Zusatzausbildung CSA des Landkreises Amberg –Sulzbach

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„12 Wehrmänner und Frauen aus dem Landkreis legten den Lehrgang CSA mit erfolg ab“

Tropischen Temperaturen getrotzt

Spezialkräfte der Feuerwehr geschult – 12 CSA- Träger gefordert

Amberg-Sulzbach.
Zum zweiten male lud der Fachbereiche Gefahrgut gemeinsam mit dem
Fachbereich Atemschutz zu einem Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzüge ein.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alexander Graf  fanden sich am vergangenen Wochenende 12 CSA-Träger aus dem ganzen Landkreis im Gerätehaus Vilseck ein.
10 Ausbilder schulten die Aktiven im Bereich Gefahrgut und Chemie-Schutzausrüstung.
Kreisbrandrat Fredi Weiß zeigte sich stolz und zufrieden.
Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben den Brand- und Unfallszenarien, Gefahrguteinsätze zu den „Gott sei Dank“ eher selteneren, aber wohl zu den anspruchvollsten Einsätzen.
Verlangen sie doch von den Wehrmännern enorme Vorkenntnisse zur Stofferkennung, sowie körperliche Ausdauer und Geschicklichkeit .Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz im vergangenem Jahr zwei Grundlehrgänge für Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA (siehe „Hintergrund“) an.
Dabei standen die Grundtätigkeit, das tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim arbeiten, im Vordergrund.
Mit dem Wiederholungslehrgang der am vergangenen Samstag in Vilseck stattfand knüpfte man an diese Ausbildung an. Die Aktiven wurden dazu an Gerätschaften, sowie den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
12 CSA-Träger, aus den Feuerwehren Neukirchen, Schnaittenbach, Haselmühl, Freudenberg, Ebermannsdorf und Trasslberg, fanden sich am Samstag Morgen im Schulungssaal der FF Vilseck ein.
Fachbereichsleiter KBM Alex Graf (Ursensollen) eröffnete um 08:30 Uhr den Lehrgang.
KBM Graf unterstrich, die Notwendigkeit dieser Ausbildung aber auch die zusätzliche Belastung der Feuerwehrangehörigen. So sei es nicht jedem gegeben, eingeengt und von der Außenwelt abgeschnitten in einem schweren Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Umso erfreuter sei er,
das trotzdem wieder Aktive bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen.
Es werde bei gemeldeten rund 30° C kein leichtes und die Aktiven werden an ihre Granzen geraten, so Graf.
Viel Wasser zum auffrischen des Flüssigkeitshaushaltes sowie ein Rettungssanitäter stehe zur Sicherheit der Lehrgangsteilnehmer  bereit, gab Graf bekannt.
Bedingt durch die tropischen Temperaturen zog man den praktischen Teil vor und kürzte den Theorieteil um der Mittagshitze auszuweichen.
Nach organisatorischen Hinweisen durch  KBM Graf stieg man in den Lehrstoff ein.
Am Gerätewagen Gefahrgut der FF Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer durch Michael Werner (FF Amberg) eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Gefahrstoffumfüllpumpen wurden aufgebaut und Edelstahl Behältnisse errichtet.
Parallel unterrichtete KBM Graf im Lehrsaal über die Eigenschaften und den Umgang mit „Brennbarer Flüssigkeiten“ .
Im Anschluß verlegte man zum Betriebsgelände der städtischen Kläranlage Vilseck.
Bürgermeister startete dem Lehrgang einen Besuch ab und zeigte sich stolz das dieser Lehrgang in Vilseck statt finde, er wünschte einen guten und unfallfreien Verlauf. Die Spezialkräfte erwartete nun ein Übungsparkur  in dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung sowie der Registrierung und Atemschutzüberwachung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw. Gefahren zu erkunden. Dazu mussten Leitern Bestiegen werden sowie Gefahrgutkennzeichnungen die an einem Großbehälter der Kläranlage angebracht waren gedeutet und eingeordnet werden. Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug eine nicht ganz einfache Aufgabe, die Symbole und
UN-Nummern zu lesen und zu erkennen. Station drei war der Geschicklichkeit gewidmet. An einer Übungsleitung musste mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Flansch ausgetauscht werden. Durch das fehlende Feingefühl bedingt durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht  Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station vier galt es das Auslaufen und somit das Ausbreiten einer unbekannten Flüssigkeit zu verhindern. Diese ergoss sich in grüner Farbe aus undichten Kanistern die auf einem LKW  geladen waren. Dazu musste, kräfte zehrend, eine Säurebeständige Plane untergezogen werden.
An der fünften Station wurde mittels der Handmembranpumpe, aus dem Gerätewagen Gefahrgut, eine angenommene „gefährliche Flüssigkeit“ von einem Fass in ein anders gepumpt, eine schweißtreibende Angelegenheit.
An der sechsten und letzten Ausbildungsstation wurden die Wehrmänner entkleidet, medizinisch Überwacht und konnten sich bei kühlen Getränken erholen.
Um 12:00 Uhr gaben die Ausbilder das Übungsende bekannt und konnten so die zusätzliche Belastung der Teilnehmer durch steigende Außentemperaturen vermeiden. Nach einem Mittagessen im Gerätehaus Vilseck, fanden sich Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer wieder im Lehrsaal ein. Lehrgangsleiter KBM -Gefahrgut Alexander Graf, KBM- Atemschutz Rudolf Kummert  und  KBR Fredi Weiß,
zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei trotz erschwerter Bedingungen ohne Probleme abgelaufen, so Graf. Es sei wichtig dass auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben, besonders im Bereich Gefahrgut müssen alle Hangriffe nahezu blind sitzen. Mit dieser Ausbildung sei man dem Ziel, im Lkr Amberg – Sulzbach Flächendecken Spezialkräfte auszubilden einen Schritt näher gekommen. Großer dank galt der FF Vilseck, unter Kommandant Lothar Hasenstab, sowie der Stadt Vilseck für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und der logistischen Unterstützung, weiterer Dank der FF Amberg für Ausbildung am Gerätewagen Gefahrgut und der kompetente Unterstützung, Graf verwies abschließend auf zwei CSA- Grundlehrgänge die vom Fachbereich Atemschutz im Herbst angeboten werden. KBR Fredi Weiß dankte den Fachbereichen Gefahrgut und Atemschutz sowie den Lehrgangsteilnehmern und den Ausbilder für ihren Einsatz und überreichte die Teilnahmebestätigungen an die Teilnehmer.
Mit den Worten „Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ schloss KBM Graf am Samstag Mittag den zweiten Wiederholungslehrgang für CSA Träger des Lkr. Amberg – Sulzbach.

HINTEREGRUND:

CSA ist die offizielle Abkürzung für Chemikalienschutzanzüge.  Diese gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung der Spezialkräfte bei Gefahrguteinsätzen. Vorraussetzung für den Träger ist die Sportmedizinische Untersuchung G26/3 –Atemschutzträger. Der Träger ist im CSA komplett von seiner Umwelt isoliert, so dass er in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierter Umgebung arbeiten kann. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger meistens einen Pressluftatmer auf dem Rücken.Die Einsatzzeit ist für den Träger des CSA aufgrund der hohen körperlichen wie psychischen Belastung auf 20 bis maximal 25 Minuten begrenzt. Hinzu kommt noch die Zeit, die für die Dekontamination des Trägers benötigt wird. Um gerade bei sommerlichen Temperaturen die Temperaturbelastung zu verringern, können Kühlwesten darunter getragen werden oder ein Lüftungssystem mit Schläuchen in Arme und Beine im Anzug eingesetzt werden. Die hierfür benötigte Luft wird meistens aus dem Atemluftkreislauf entnommen und reduziert somit allerdings den Atemluftvorrat bei Verwendung z.B. eines Pressluftatemgerätes. Ein weiterer begrenzender Einfluss ist die eingeschränkte Beständigkeit gegenüber den diversen Chemikalien.
Im Landkreis Amberg – Sulzbach werden Flächendecken CSA Träger aus- und weitergebildet, die in Großschadenslagen mit Gefährlichen Stoffen zusammengezogen werden.
Derzeit verfügt der Landkreis über 50 ausgebildete CSA-Träger
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„Mit Erfolg konnten 12 Aktive Feuerwehrangehörige den Wiederholungslehrgang - CSA abschließen“



Ausbildung für Spezialkräfte

Lehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene in Auerbach

Amberg-Sulzbach / Auerbach
Zum wiederholten male luden die Fachbereiche Atemschutz und Gefahrgut zu einem Grundlehrgang für Chemikalienschutzanzüge.
Unter der Leitung der Kreisbrandmeister Rudolf Kummert und Alexander Graf fanden sich 13 Feuerwehrmänner im Gerätehaus der FF Auerbach ein.
Kreisbrandrat und Inspektor zeigten sich beeindruckt.
Wenn auch Gefahrguteinsätze „Gott sei Dank“ nicht zu den Alltagsaufgaben der Feuerwehren gehören heißt  dies nicht, das diese nicht immer wieder eintreten können. Um jedoch im Ernstfall führ diesen Einsatz  gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz zum wiederholten mal einen Lehrgang führ Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Unter der Leitung der Fachkreisbrandmeister Rudolf Kummert (Atemschutz) und Alexander Graf (Gefahrgut) fanden sich am Freitagabend 13 Feuerwehrkameraden aus den Wehren:
Auerbach, Königstein, Ursensollen und Sigl im Schulungssaal der FF Auerbach ein. KBI Peter Deiml eröffnete in Vertretung von KBR Fredi Weiß um 19:00 Uhr den Lehrgang.
Deiml unterstrich die Notwendigkeit, aber auch die Belastung dieses Lehrganges. So sei es nicht jedem gegeben eingeengt und von der Umwelt abgeschnitten in einem schwerem Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Um so erfreuter sei er, das trotzdem Aktive aus dem Landkreis bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen. Nach organisatorischen Hinweisen durch Lehrgangsleiter Kummert stieg man mit dem theoretischen Teil in den Lehrstoff ein. Grundlagen zu Spezialschutzausrüstungen wie CSA Form 2 und 3 und deren Anwendung wurden durch die Ausbilder Rudolf Kummert, Hans Sperber,Alex Graf und Markus Held ( FB Gefahrgut) ebenso behandelt wie der Sinn, Zweck und Aufbau einer Reinigungsschleuse, kurz DEKON-Platz.
An Hand von Übungsanzügen wurde das richtige  und sichere anlegen beübt.
Am Samstag fand man sich um 09:00 Uhr zum praktischen Teil am Auerbacher Festplatz neben dem Feuerwehrgrätehaus ein. Ein Übungsparkur war aufgebaut an dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw Gafahren zu erkunden. Mit Hilfe durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug eine nicht einfache Aufgabe Symbole oder UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei mußte eine Steckleiter bestiegen werden um auf einem Flachdach zu erkunden. Station vier war der Geschicklichkeit gewidmet. An einem Schieber musste mit Hilfe von vier Schrauben ein Flanschdeckel mit Dichtung angeschraubt werden. Durch das fehlende Feingefühl durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht Muttern, Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station fünf wurde die körperliche Belastung erprobt. Aus Gitterpaletten mussten  12 l Kanister  mit Schaummittel umgeschlichtet werden, eine schweißtreibende Angelegenheit. Erschwerend kam dazu das bedingt durch den eingeschränkten Luftvorrat der Atemschutzgeräte alle Stationen innerhalb von 20 min abgearbeitet werden mussten. Abschließen hies es dann wie nach dem Ernstfall „zur Reinigung, durch die Dekontaminationsschleuse“ diese wurde auf zwei Bahnen zum einen durch die Feuerwehr Auerbach und zum anderen durch den ABC-Zug der FF Sulzbach durchgeführt. Gereinigt und entkleidet und doch etwas geschwächt fanden sich die Lehrgangsteilnehmer abschließend im Gerätehaus Auerbach  ein. Der letzte Punkt des Lehrganges war der Sicherheit gewidmet. So wurde den Lehrgangsteilnehmern gezeigt wie ein verunfallter Kamerad möglichst schnell aus seinem Schutzanzug und dem Atemschutzgerät befreit werden soll.
Bei der anschließenden Endbesprechung, zeigte sich Lehrgangsleiter KBM Rudi Kummert  zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei, ohne Probleme abgelaufen so Kummert. Es sei wichtig das auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Auch im Namen von KBM Alexander Graf gratulierten alle Ausbilder den neuen CSA-Trägern. Die Lehrgangsurkunden konnten an alle Lehrgangsteilnehmer überreicht werden. KBR Fredi Weiß  dankte den Fachbereichen sowie der Feuerwehre Auerbach sowie dem ABC-Zug der FF Sulzbach für ihre Unterstützung ohne diese eine derartige Ausbildung nicht möglich wäre.
„Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ mit diesen Worten schloss KBR Weiß am Samstagnachmittag die Zusatzausbildung CSA des Landkreises Amberg –Sulzbach
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„Kein leichtes Unterfangen, das tragen des Schweren Schutzanzuges will gelernt sein“


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„13 Wehrmänner  aus dem Landkreis legten den Lehrgang CSA mit erfolg ab“


Feuerwehr schult Spezialkräfte

1. Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene

Amberg-Sulzbach.
Zum ersten male lud der Fachbereiche Gefahrgut  zu einem Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzüge ein.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alexander Graf  fanden sich am vergangenen Wochenende 15 Feuerwehrfrauen- und Männer im Gerätehaus Rosenberg ein.
10 Ausbilder schulten die Aktiven im Bereich Gefahrgut.
Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandinspektor Peter Deiml zeigte sich stolz und zufrieden.
Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben den Brand- und Unfallszenarien, Gefahrguteinsätze zu den „Gott sei Dank“ eher selteneren, aber wohl zu den anspruchvollsten Einsätzen.
Verlangen sie doch von den Wehrmännern enorme Vorkenntnisse zur Stofferkennung, sowie körperliche Ausdauer und Geschicklichkeit .Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz im vergangenem Jahr einen Grundlehrgang für Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Dabei standen die Grundtätigkeit, das tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim arbeiten, im Vordergrund.
Mit dem Wiederholungslehrgang der am vergangenen Samstag in Rosenberg stattfand knüpfte man an diesen an. Die Aktiven wurden dazu an Gerätschaften, sowie den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
15 CSA-Träger, darunter eine Frau, aus den Feuerwehren Rosenberg, Schnaittenbach, Ursensollen, Haselmühl, Freudenberg und Trasslberg, fanden sich am Samstag Morgen im Schulungssaal der FF Rosenberg ein.
Fachbereichsleiter KBM Alex Graf (Ursensollen) und KBR Fredi Weiß (Schnaittenbach) eröffneten um 08:30 Uhr den Lehrgang.
KBR Weiß unterstrich, die Notwendigkeit dieser Ausbildung. aber auch die zusätzliche Belastung der Feuerwehrangehörigen. So sei es nicht jedem gegeben, eingeengt und von der Außenwelt abgeschnitten in einem schweren Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Umso erfreuter sei er,
das trotzdem Aktive bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen.
Nach organisatorischen Hinweisen durch  KBM Graf stieg man in den Lehrstoff ein.
Am Gerätewagen Gefahrgut der FF Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Gefahrstoffumfüllpumpen wurden aufgebaut und Edelstahl Behältnisse errichtet.
Im Anschluss folgte ein Unterricht über die Eigenschaften „Brennbarer Flüssigkeiten“ im Schulungssaal.
Nach einer Mittagspause verlegte man zum Firmengelände der Fa. Stahlgruber.
Ein Übungsparkur war aufgebaut in dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw. Gefahren zu erkunden. Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug. eine nicht einfache Aufgabe, die Symbole und
UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei war der Geschicklichkeit gewidmet. An einer Übungsleitung musste mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber ausgetauscht werden. Durch das fehlende Feingefühl bedingt durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht  Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station vier wurde mittels der Handmembranpumpe eine angenommene „gefährliche Flüssigkeit“ von einem Fass in ein anders gepumpt, eine schweißtreibende Angelegenheit. In der letzten Station galt es das Auslaufen und somit das Ausbreiten einer unbekannten Flüssigkeit zu verhindern. Diese ergoss sich aus einem undichten Container auf einem LKW Anhänger. Dazu musste, Kräfte zehrend, eine Säurebeständige Plane untergezogen werden.
Gegen 15:00 Uhr gaben die Ausbilder das Übungsende bekannt. Zur Abschlussbesprechung fanden sich Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer im Gerätehaus Rosenberg ein. Lehrgangsleiter KBM -Gefahrgut Alexander Graf und KBI Peter Deiml (Auerbach) , in Vertretung von KBR Fredi Weiß,
zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei ohne Probleme abgelaufen, so Graf. Es sei wichtig dass auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben, besonders im Bereich Gefahrgut müssen alle Hangriffe nahezu blind sitzen. Mit dieser Ausbildung sei man dem Ziel, im Lkr Amberg – Sulzbach Flächendecken Spezialkräfte auszubilden einen Schritt näher gekommen. Großer dank galt der FF Rosenberg für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und der logistischen Unterstützung, der FF Amberg für Ausbildung am Gerätewagen Gefahrgut und der Fa. Stahlgruber für die Nutzung des Betriebsgeländes.
Graf verwies abschließend auf zwei CSA- Grundlehrgänge die vom Fachbereich Atemschutz im Herbst angeboten werden. KBI Peter Deiml dankte den Fachbereichen Gefahrgut und Atemschutz sowie den Lehrgangsteilnehmern und den Ausbilder für ihren Einsatz und überreichte die Teilnahmebestätigungen an die Teilnehmer.
Mit den Worten „Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ schloss KBM Graf am Samstagnachmittag den ersten Wiederholungslehrgang für CSA Träger des Lkr. Amberg – Sulzbach.

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„Mit Erfolg konnten 15 Aktive Feuerwehrangehörige den Wiederholungslehrgang - CSA abschließen“

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