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6. März Sirenenprobe

Defibrillator aus Spenden am Feuerwehrhaus in Achtel installiert: Ohne Vorkenntnisse Leben retten

 2022 12 15 DefiAchtel

"Leben retten" ist bei der Feuerwehr Achtel schon immer ein hohes Ziel. Diesem kommt man künftig auch näher, ohne dass die Feuerwehr ausrücken muss. Denn am Geräthaus der Feuerwehr konnte nun ein neuer Defibrillator-Standort verwirklicht werden. Im Notfall, wenn bei Unfall oder plötzlicher Krankheit ein Herzstillstand droht, kann dieses Gerät helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken. Möglich gemacht hat dies nun eine Gruppe der Feuerwehr Achtel um Vorsitzende Rita Hafner und Kreisbrandinspektor Hans Sperber. Sie haben sich engagiert dafür eingesetzt. Der Feuerwehrverein übernahm die entsprechende Anschaffung. Schnell waren für dieses lebendesrettende Projekt auch Spender gefunden. Die VR-Bank Amberg-Sulzbach hat die Notwendigkeit von Defis in der Fläche schon lange erkannt schließt hier mit einer erneuten Spende, diesmal in Höhe von 2.500 € eine Lücke in der Mitte der Gemeinde Hirschbach und am Ende des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bei der offiziellen Inbetriebnahme vor Ort kam deshalb Vorstandsmitglied Martin Sachsenhauser persönlich vorbei und überbrachte die Spende an die verantwortlichen. „Für uns war die Spende eine Selbstverständlichkeit, denn sie kann bestenfalls Leben retten, das Geld ist somit gut angelegt“, so Sachsenhauser.  Auch die Sparkasse Amberg-Sulzbach hat sich mit einer Spende in Höhe von 250 € an der Anschaffung beteiligt. Über den neuen Standort freuten sich auch die Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes sowie seitens der aktiven Wehr Kommandant Armin Linhard und sein Stellvertreter Sven Wurzer. Mit Claudia Scharrer übernimmt zudem künftig entsprechendes medizinisches Personal, sie ist beruflich im St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg tätig, die Betreuung und Einweisung der Bevölkerung vor Ort. Vorsitzende Rita Hafner zeigte sich überglücklich, dass dieses von ihrem angegangene Projekt dank aller Hilfen umgesetzt werden konnte. 

Text und Bild: Jürgen Leißner

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