Fit mit den Digitalfunkgeräten

Schwend. Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen der Modularen Truppmann Ausbildung im Feuerwehrgerätehaus Schwend ein Funklehrgang statt. Dazu konnte Fachkreisbrandmeister Roland Kolbeck aus Ebermannsdorf 16 Feuerwehrkameraden aus den Feuerwehren Schwend und Fürnried begrüßen.

Nach einer umfangreichen theoretischen Unterweisung und einer darauffolgenden praktischen Übung mussten alle Ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Danach schloss sich noch eine gemeinsame Funkübung an. Nach erfolgreicher Ausbildung und Prüfung ließ sich KBI Peter Deiml nicht nehmen, sich bei den  Lehrgangsbesuchern zu bedanken. Abschließend übergab er zusammen mit dem Funkausbilderteam bestehend aus Lehrgangsleiter Fach-KBM Roland Kolbeck, Johannes Neidl und Martin Willner an alle das ersehnte Lehrgangszeugnis für den bestandenen Kurs aushändigen. Er dankte allen Teilnehmern für die geopferte Freizeit für die Feuerwehr.

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Das Funkausbilderteam unter der Leitung von Fach-KBM Roland Kolbeck und KBI Peter Deiml gratulierten den Teilnehmern zur bestanden Prüfung

Drücken – Denken - Sprechen

Illschwang. Am vergangenen Wochenende fand ein weiterer Funklehrgang im Feuerwehrgerätehaus in Illschwang statt. Dazu konnte das Funkausbilderteam unter der Leitung von Fach KBM Roland Kolbeck aus Ebermannsdorf 36 Teilnehmer von den Feuerwehren Illschwang, Augsberg, Sunzendorf, Frechertsfeld, Haunritz-Högen, Hirschau, Ammerthal, Poppberg, Schmidtstadt, Röckenricht, Achtel und Weigendorf begrüßen.

Nach einer umfangreichen theoretischen Unterweisung und einer darauffolgenden praktischen Übung mussten alle Ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Danach schloss sich noch eine gemeinsame Funkübung an. Nach erfolgreicher Ausbildung und Prüfung ließ sich KBI Peter Deiml nicht nehmen, sich bei den  Lehrgangsbesuchern zu bedanken. Abschließend übergab er zusammen mit dem Funkausbilderteam an alle das ersehnte Lehrgangszeugnis für den bestandenen Kurs aushändigen. Er dankte allen Teilnehmern für die geopferte Freizeit für die Feuerwehr.

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Das Funkausbilderteam unter der Leitung von Fach-KBM Roland Kolbeck und KBI Peter Deiml gratulierten den Teilnehmern zur bestanden Prüfung
 

Eine Sprache sprechen

Feuerwehr und Rettungsdienst planen gemeinsame Abendschulung

Kreisbrandinspektor Christof Strobl stellte eine gemeinsame Abendschulung für Feuerwehr und Rettungsdienst in den Räumlichkeiten des BRK Sulzbach vor. 
Sulzbach-Rosenberg. Ausbilder des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach aus dem Fachbereich THL (Technische Hilfeleistung) und Ausbilder vom BRK Sulzbach-Rosenberg durften erstmals diese Schulung testen. Kreisbrandinspektor Christof Strobl arbeitete zusammen mit seinem Ausbilderteam eine gut organisierte Veranstaltung aus. In einem Theorieteil, welcher ca. eine dreiviertel Stunde dauerte, wurden die wichtigsten Punkte die bei einem Verkehrsunfall zu beachten sind den Teilnehmern nahegebracht. 

Golden Hour

Dabei ist die Absprache zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr besonders wichtig. Denn bei einem richtig organisierten Einsatz sollte der Patient innerhalb einer gewissen „Golden Hour of Shock“ im Krankenhaus zur weiteren Behandlung sein. Die ersten 20 Minuten gilt als Anfahrt und Alarmierung der Rettungskräfte, in den zweiten 20 Minuten ist die Befreiung und Versorgung einzuteilen. Die letzten 20 Minuten werden für den Transport und Übergabe eingeplant. Was heißt die Golden Hour of Shock nun für die Feuerwehr? Man sollte sich im Vorhinein schon mal Gedanken machen wie man die beiden Einsatzszenarien Crash- und schonende Rettung abarbeitet und wo man sinnvollerweise Zeit sparen kann.  

Rettungskarten im Auto aufbewahren

Dabei ist die Absprache zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr sehr wichtig und bei richtiger Kommunikation erspart dies auch jede Menge Zeit. Denn es gibt verschiedene Rettungstechniken die dann im praktischen Teil geübt werden. Spricht der Teileinheitsführer von Tunneln sollte dies jedem Rettungsdienstmitarbeiter in Zukunft ein Begriff sein. Auch umgekehrt sollten die Begriffe wie Spineboard oder Rettungs-Boa den Feuerwehrkräften was sagen. Bei der Rettung von Verletzten aus einem verunfallten Fahrzeug helfen auch Rettungskarten, welche im Fahrzeug auf der Fahrerseite unter der Sonnenblende zu verstauen sind. Denn diese Rettungskarten zeigen den Einsatzkräften wo sich Versteifungen, Airbags und elektronische Bauteile in den Fahrzeugen befinden. 

gesponsertes Fahrzeug

Anhand eines Fahrzeuges, welches von der Firma Fischer Automobile aus Ursensollen gesponsert wurde, wird der praktische Teil dieser Abendschulung abgehalten. Jeweils gleich viel Feuerwehreinsatzkräfte und Kräfte des BRK´s üben zusammen an diesem modifizierten Fahrzeug. Maximal neun von jeder Sparte sollten diesen Abend besuchen. Bei der praktischen Schulung werden die verschiedenen Rettungstechniken geübt und auch die Kommunikation zwischen den beiden Helfergruppen. Ab Anfang Dezember sollen diese Abendschulungen gehalten werden, anfangs werden die Feuerwehren eingeladen, welche einen Technischen Rettungssatz am Standort haben. (afs)
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Im Fahrzeug wird gerade durch zwei Rettungsdienstmitarbeiter die Verletzte Person behandelt. Ein Feuerwehrmann stabilisiert derzeit das Fahrzeug und der Teileinheitsführer kommuniziert mit den Rettungsdienst im inneren des Fahrzeuges.

(afs)

Grundlehrgang THL bei der Feuerwehr Rosenberg

Die Feuerwehr Rosenberg war der Schauplatz für einen ersten THL- Grundlehrgang, welchen der neugegründete Fachbereich Technische Hilfeleistung des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg - Sulzbach mit 10 Teilnehmern abhielt. 

Theoretisches Grundlagenwissen stand am ersten Abend im Vordergrund: durch Lehrgangsleiter KBM Christof Strobl wurden die Grundkenntnisse der technischen Hilfeleistung, rechtliche Grundlagen und Sicherheitsbestimmungen vermittelt.

Am zweiten Übungsabend bereiteten die Ausbilder Roland Wiesnet, Alexander Zeitler, Horst Kellner und Christoph Neidel zwei Stationen zu den Themen Heben und Ziehen vor, wobei der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Hebekissen und Seilwinde lag.

Dem umfassenden Thema „Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall“ widmeten sich die Teilnehmer am letzten Übungstag. Nachdem die Grundkenntnisse zur Erkundung und Planung der Erstmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall verinnerlicht waren, konnte man sich Sonderlagen widmen. Unfallszenarien wie ein auf dem Dach oder auf einer Seite liegender PKW stellen heute keine Seltenheit mehr dar. Unterstützt durch die Ausbilder KBI Karl Luber und Benjamin Neidel wurden hier verschiedene Möglichkeiten der Patientenbefreiung geübt und veranschaulicht, was zuvor in den Praxisstunden gelehrt wurde.

Alle Teilnehmer konnten den Pilotlehrgang THL erfolgreich absolvieren und bekamen durch KBR Fredi Weiß eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt. Für die mühevolle Ausarbeitung eines umfangreichen und anspruchsvollen Ausbildungsprogramms dankte Weiß seinem Ausbilderteam, sowie den Teilnehmern für die Teilnahme an den drei Ausbildungstagen. Die beste Ausbildung würde nichts bringen, wären die Teilnehmer nicht motiviert und interessiert, so Weiß. Weiterhin richtete Weiß seinen Dank auch an die Feuerwehr Rosenberg, welche diesen Lehrgang durch die Stellung ihrer Räumlichkeiten und der Gerätschaften ermöglichte.

Durch den Fachbereich THL wird dieser Lehrgang im kommenden Jahr landkreisweit angeboten werden. Hauptaugenmerk liegt im Wesentlichen auf den Gerätschaften eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges.
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Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder zusammen mit KBR Fredi Weiß

Spezialkräfte geschult

2 Lehrgänge für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene - 23 Aktive geschult.
Zu gleich zwei Grundlehrgängen luden die Fachbereiche Gefahrgut und Atemschutz des Lkr. Amberg – Sulzbach im September ein.
Unter der Leitung der Kreisbrandmeister Rudolf Kummert (Atemschutz)und Alexander Graf (Gefahrgut) fanden sich 23 Feuerwehmänner aus dem gesamten Landkreis im Gerätehaus Rosenberg ein.
Kreisbrandrat Fredi Weiß zeigte sich stolz und zufrieden.