Weiterer CSA-Grundlehrgang

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Spezialkräfte geschult

2 Lehrgänge für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene - 12 Aktive geschult

Amberg-Sulzbach.
Zu gleich zwei  Grundlehrgängen luden die Fachbereiche Gefahrgut und Atemschutz des Lkr. Amberg – Sulzbach ein.
Unter der Leitung der Kreisbrandmeister Rudolf Kummert  (Atemschutz)und Alexander Graf (Gefahrgut) fanden sich 12 Feuerwehrfrauen- und Männer aus dem gesamten Landkreis  im Gerätehaus Rosenberg ein.
Kreisbrandrat Fredi Weiß zeigte sich stolz und zufrieden. „Alles ist Gitf und nichts ist Gift- auf die Menge kommt es an“
so dachte bereits Paracelsus und noch heute hat dieser Satz Gültigkeit.
Gefahrguteinsätze gehören „Gott sei Dank“ nicht zu den Alltagsaufgaben der Feuerwehren .Dies heißt jedoch nicht das diese nicht eintreten können. Zunehmende Industrialisierung auch ländlicher Gebiete und dem ansteigenden Transport von Gefährlichen Stoffen und Gütern auf Straße und Schiene lassen die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles mit Austritt gefährlicher Substanzen steigen. Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz im vergangenen Monat zwei Lehrgänge für Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Unter der Leitung der Fachkreisbrandmeister Rudolf Kummert (Atemschutz) und Alexander Graf (Gefahrgut) fanden sich an beiden Eröffnungsabenden insgesamt
12 Feuerwehrkameraden aus den Wehren:
Fredi Weiß eröffnete in seiner Funktion als Kreisbrandrat  jeweils um 19:00 Uhr die Lehrgänge.
Weiß unterstrich die Notwendigkeit, aber auch die Belastung dieses Lehrganges. So sei es nicht jedem gegeben eingeengt im Anzug, von der Umwelt abgeschnitten körperliche Schwerstarbeit zu leisten und zu helfen. Um so erfreuter sei er, das sich trotzdem so viele junge Aktive bereit erklärten sich dieser Strapaze zu unterziehen. Nach organisatorischen Hinweisen durch Kummert und Graf stieg man mit dem theoretischen Teil in den Lehrstoff ein. Grundlagen zu Spezialschutzausrüstungen wie CSA Form 2 und 3 und deren Anwendung wurden durch die Ausbilder Rudolf Kummert (FB Atemschutz), Christian Gräßmann, Jochen Sandig und Alex Graf( FB Gefahrgut) ebenso behandelt wie der Sinn, der Zweck und Aufbau einer Reinigungsschleuse, kurz DEKON-Platz.
An Hand von Übungsanzügen wurde das richtige  und sichere anlegen beübt.
Tricks und kniffe die das Bewegen im schwerem Schutzanzug erleichtern, wurden eingeübt.
Bei beiden Lehrgängen fand man sich Samstag morgens um 09:00 Uhr zum praktischen Teil am Firmengelände der Fa. Stahlgruber/ Sulzbach-Rosenberg ein. Ein Übungsparkur war aufgebaut an dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw Gefahren zu erkunden und Ladepapiere zu bergen und auszuwerten. Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug eine nicht ganz einfache Aufgabe, Symbole oder UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei war der Geschicklichkeit gewidmet. An einem Schieber musste mit Hilfe von vier Schrauben ein Flanschdeckel mit Dichtung angeschraubt werden. Durch das fehlende Feingefühl durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht Muttern, Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station vier wurde die körperliche Belastung erprobt. Steckleitern mussten bestiegen werden und aus Gitterpaletten mit Wasserbefüllte 12 l Kanister umgeschlichtet werden, eine schweißtreibende Angelegenheit. Erschwerend kam dazu das bedingt durch den eingeschränkten Luftvorrat der Atemschutzgeräte alle Stationen innerhalb von 20 min abgearbeitet werden mussten. Abschließen hieß es dann wie nach dem Ernstfall „zur Reinigung, durch die Dekontaminationsschleuse“ diese wurde auf zwei Bahnen zum einen durch die Feuerwehren Neukirchen und Königstein und zum anderen durch den ABC-Zug der FF Sulzbach durchgeführt. Gereinigt, entkleidet und doch etwas geschwächt fanden sich die Lehrgangsteilnehmer zur Abschlussbesprechung im Gerätehaus Rosenberg ein. Lehrgangsleiter Rudi Kummert zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei, ohne Probleme abgelaufen so Kummert. Es sei wichtig das auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Auch KBM Alexander Graf gratulierten den neuen CSA-Trägern und wünschte stehts gesunde Heimkehr von den Einsätzen. Die Lehrgangsurkunden konnten an alle Lehrgangsteilnehmer überreicht werden. KBR Fredi Weiß und KBI Hubert Blödt dankte den Fachbereichen sowie den Feuerwehren Rosenberg, Sulzbach , Neukirchen und Königstein sowie der Fa. Stahlgruber für ihre Unterstützung ohne diese eine derartige Ausbildung nich möglich wäre.

„Helfen in Not ist unser Gebot“ mit diesen Worten schlossen die Verantwortlichen am Samstagnachmittag die Zusatrzausbildung CSA.
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Gefahrgutausbildung in Illschwang

Fachbereich schult aktive – DEKON-Platz errichtet


„Alles ist Gift und nichts ist Gift, auf die Menge kommt es an“
Mit den Worten Paracelsus konnte KBM Alexander Graf (Leiter Fachbereich Gefahrgut) die Tagesschulung für die FF Illschwang eröffnen.
Unter der Leitung der beiden Kommandanten Karl Burger und Thorsten Jobst fanden sich rund 20 Aktive der FF Illschwang im Gerätehaus ein um sich an einem Samstag der Grundausbildung zum Gefahrguteinsatz zu unterziehen.

Eine Schulung, die, so Kommandant Burger, auf Grund der Autobahn nähe notwendig und nützlich sei.
Diese Schulung die vom Landkreis seit 2006 angeboten wird beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.
KBM Graf ging Anfangs auf die Grundsätze und Tücken des Gefahrguteinsatzes ein. Durch die Ausbilder Markus Held und Armin Buchwald wurde zunächst das am Standort vorgehaltene Gasmessgerät erklärt und beübt. Eigenschaften, Umgang und Eigenheiten von Chemikalien Schutzanzügen standen ebenso auf dem Programm.

Hauptaugenmerk war jedoch die Dekontamination von verunreinigten Einsatzkräften.
Das wichtigste beim Einsatz von Gefährlichen Stoffen, um eine Verschleppung von Gefahrstoffen zu vermeiden.
Grundsätze und die Durchführung eines so genannten Dekontaminations-Platzes wurden theoretisch den Wehrmännern nahe gebracht.
Nach einer kurzen Mittagspause konnte das erlernte auf dem Schulparkplatz praktisch umgesetzt werden.
Mit vorhandenem Gerät galt es zunächst die Absperrgrenzen für den Gefahrenbereich festzulegen um danach die eigentliche Waschstelle mit Hilfe von Folien, Steckleitern, Absperrpillonen sowie D-Strahlrohr und Waschbürste zu errichten.
Das „Waschpersonal“, ausgerüstet mit leichtem CSA und Mehrbereichsfilter hatte nun die Aufgabe die im Ernstfall im Gefahrenbereich arbeitenden Kameraden mit ihren schweren Vollschutzanzügen zu reinigen.

Eine schweißtreibende und aufwendige Angelegenheit. Da muss jeder Handgriff sitzen.
In der abschließenden Manöverkritik bescheinigte der Fachbereich Gefahrgut der FF Illschwang eine sauberer und disziplinierte Übung. Die Kommandanten dankten den Ausbildern und ihren Aktiven für den informativen Schulungstag und hofften das dies in Zukunft alles nur Übung bleibe.

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Gefahrgutschulung in Neukirchen

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FF Ursensollen für ABC-Einsatz geschult

Im Rahmen der Jahresausbildung 2011 „Gefahrguteinsatz“ lud die FF Ursensollen unter Leitung der beiden Kommandanten Thorsten Michel und Bernhard Gram II ihre Aktiven zu einer Tagesschulung ins Gerätehaus.Neben der Modulausbildung, zugeschnitten für die jeweilige Größe und Einsatzstärke einer Feuerwehr,
bietet der Fachbereich Gefahrgut des Landkreises Amberg – Sulzbach auch eine Tagesschulung an.
KBM Alex Graf konnte als Leiter des Fachbereiches am Samstag Vormittag die Veranstaltung eröffnen.
Auf dem Lehrplan standen zunächst Einweisung und Auffrischung zum Thema „Gefährliche Stoffe und Güter“ anschließend Grundkenntnisse zum Thema „Messen“ sowie der Umgang mit dem am Standort vorgehaltenen neuem Gas- und EX /OX Messgerät.
Die Beschaffenheit und das Verhalten eines Chemikalienschutzanzuges wurde ebenfalls erläutert. Nach einer kurzen Pause wurden Einsatzstellenhygiene und der Aufbau eines Reinigungsplatzes für kontaminierte Einsatzkräfte anhand eines theoretischen Unterrichts behandelt.
Die Ausbilder Alex Graf, Markus Held, Christian Gräßmann und Jochen Sandig verwiesen dabei auf die Notwendigkeit einer ruhigen und besonnenen Arbeit.
Bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen sei überlegtes und organisiertes vorgehen der Schlüssel zum Erfolg.

Nach einem Mittagessen wurde ein gedachter Schadensfall mit austretender ätzender Flüssigkeit angenommen. Aus einem undichten Flansch trat diese aus, so das Übungsszenarium.
Hauptaugenmerk für die örtlich zuständige Wehr, in diesem Fall Ursensollen, liegt zunächst im Absichern und Absperren der Einsatzstelle und des Gefahrenbereiches mit Flatterband und Hinweisschildern.
Für den Brandschutz sollen Löschmittel in dreifacher Form, Wasser, Pulver, Schaum in Bereitstellung stehen.
Um den anrückenden Spezialkräften wie den ABC-Zug der FF Sulzbach entgegen zu arbeiten solle danach ein so genannter „Dekontaminations-Platz“ eingerichtet werden.
Zu gute kommt der FF Ursensollen dabei die vorgehaltene Ausrüstung wie leichter Chemikalienschutzanzug und Gasmessgerät das im neuen StLF durch die Gemeinde angeschafft wurde.
Aber auch eine „Dekon-Kiste“ die aus Spenden und Vereinsmitteln finanziert und in Eigenleistung erstellt wurde, bewähre sich dabei.
Diese beinhaltet Waschbürsten, Gardenaanschlüsse, Folien, Desinfektionsmittel, Flatterband, Hinweisschilder und Klebeband ebenso wie Augenspühlflasche, Einweghandschuhe und Trainingsanzüge zum auswechseln verschwitzter und verunreinigter Einstzkleidung.
Nach dem Aufbau des Dekonplatzes wurden zwei Kameraden mit einem CSA-Schwer ausgerüstet und zur Einsatzstelle geschickt um den undichten Flansch abzudichten, beide Aktiven sowie zwei weitere Wehrmänner der FF Ursensollen sind dazu ausgebildete CSA Träger.
Nach schweißtreibender Arbeit unter den schweren Schutzanzügen und erfolgreicher Reinigung und Entkleidung konnte man zur Schlussbesprechung kommen.
KBM Graf bescheinigte der Mannschaft ein gutes und sauberes arbeiten und verwies auf die Notwendigkeit speziellel Gerätschaften vorzuhalten.
Gerade in Autobahnnähe würde der nächste Gefahrguteinsatz nur eine Frage der Zeit sein.
1.Kommandant Thorsten Michel dankte den Ausbildern des FB Gefahrgut sowie seinen Aktiven für ihr engagiertes Mitwirken .
 „Eine informative und lehrreiche Veranstaltung zum weiterempfehlen“ so Michel.

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„Das sorgfältige reinigen und auskleiden kontaminierter Einsatzkräfte im ABC-Einsatz ist eine anstrengende und kräftezehrende Tätigkeit“

Gefahrgutschulung in Weigendorf

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Fachbereich Gefahrgut „gut gerüstet“

Gerätschaften und Fachwissen stehen zu Verfügung

Retten-löschen-bergen-schützen,  vier Schlagworte die das Spektrum der Feuerwehrarbeit auf den Punkt bringen.
Neben Bränden und technischen Hilfeleistungen gehören Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern zu den wohl anspruchsvollsten im Feuerwehrdienst.
Ob am Straßenrand illegal abgelagertes weißes Pulver, im Wald abgestellte Fässer oder ob Unfälle mit Gefahrgut LKW`s  im Straßenverkehr, immer sind die Wehren des Landkreises mit im Einsatz und gefordert. Dabei gilt es besonnen und gut ausgerüstet vorzugehen.

Zur Unterstützung wird dazu auch immer der Fachbereich Gefahrgut unter der Leitung von Fach Kreisbrandmeister Alexander Graf (Ursensollen) alarmiert. Der sechsköpfige Kader  der Landkreis Feuerwehr wird dazu  über Funkmeldeempfänger bei bestimmten Schlagworten im Gefahrgutbereich alarmiert und unterstützt die örtlichen Kräfte mit Fachwissen und Gerätschaften. Um im Einsatzfall auf Landkreisebene ein einheitliches Vorgehen und Denken zu erreichen, bringt sich der FB Gefahrgut auch in die Ausbildung der 114 Feuerwehren des Landkreises ein. Für die unterschiedlichen Größenordnungen der einzelnen Wehren, ob kleine Ortswehr über Stützpunktwehren bis hin zu Spezialkräften, werden verschiedene Ausbildungsmodule angeboten. Modul I umfasst die Tätigkeiten für eine kleine Ortswehr ohne Atemschutz, die Ersterkundung auf Sicht, das Absperren und die Absicherung der Schadensstelle stehen im Focus.

Modul II geht bereits einen Schritt weiter, es beinhaltet die Ausbildung für Feuerwehren mit Atemschutz, Stützpunktwehren bzw. Wehren mit Zusatzausrüstung ABC. Schwerpunkt ist  dabei die Ersterkundung mit Menschenrettung und wichtige Erstmaßnahmen. Modul III ist speziell für die Dekontamination, also die Reinigung, von Einsatzkräften im Gefahrguteinsatz. Das Messen von Gefahrstoffen in der Umgebung  wird in Modul IV behandelt und ist für Wehren mit speziellen Messgeräten gedacht. Ein Modul V ist in arbeit und ist für die Ausbildung von Führungskräften bestimmt .

Bei so genannten Tageschulungen wird den Feuerwehren sowohl theoretisches als auch praktisches wissen vermittelt. Dies  sieben stündige  Ausbildung findet immer Samstags statt. Gemeinsam mit dem FB Atemschutz werden jährlich ein oder zwei Grund bzw.  Wiederholungslehrgänge angeboten. Das Flächendeckende Aufstellen von gut ausgebildeten Kräften ist gerade für die Tagesalarmsicherheit sehr wichtig, so KBM Graf.

Um bei der gesamten Ausbildung auf entsprechendes Equipment zurück greifen zu können ist der FB mit zahlreiche Gerätschaften ausgerüstet. Von Schutzanzügen CSA Form II und III über einer DEKON-Kiste (Reinigungsgeräte) bis hin zu einem Planspiel und einer Wärmebildkamera ist alles Vorhanden. Ein Übungskoffer zum messen von gefährlichen Stoffen ist in Planung und wird vom Landkreis angeschafft.

Aber auch durch Eigenleistung und gefördert von ansässigen Firmen können immer neue Gerätschaften angeschafft werden. Dem Fachbereich gehören die Ausbilder Christian Gräßmann (Schnaittenbach) , Markus Held (Auerbach), Jochen Sandig (Rosenberg) KBM Hans Sperber (Achtel) und Andreas Färber (Haag) an.

Kontakt und  Anmeldungen zu Ausbildungswünschen können über die Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg Sulzbach oder direkt über KBM Alex Graf gesucht werden.

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„Gut ausgerüstet und aufgestellt ist der Fachbereich Gefahrgut unter KBM Alexander Graf „

„Gefahrstoff tritt aus“

Fachbereich schult Feuerwehr – Feuerwehr Haselmühl fit für den Ernstfall

Gefahrgutunfälle gehören zwar zu den eher selteneren Einsätzen im Feuerwehrbereich , aber mit Sicherheit zu den gefährlichsten und anspruchvollsten.
Ob in Handwerk, Industrie oder im Straßenverkehr, gefährliche Stoffe und Güter sind ständiger Begleiter in unserem Leben.
Um so mehr sind Feuerwehren und Gemeinden gefordert besondere Gerätschaften und geschultes Personal vorzuhalten.
So auch in der Gemeinde Kümmersbruck. Bei der Anschaffung des neuen HLF 20/16 der FF Haselmühl wurde dieser Aspekt bei der Planung mit berücksichtigt.
Für die Autobahn nahe Wehr eine richtige Entscheidung.
Chemikalienschutzanzüge Form 2, Auffang- und Abdichtmaterial sowie Gerätschaften zum dekontaminieren verunreinigter Personen und Gerätschaften wurden angeschafft und verlastet.
Das beste Gerät jedoch verliert seinen Wert ohne motiviertes und gut geschultes Personal.
Die FF Haselmühl unter Leitung von 1. Kommandanten Hubert Bayer nahm daher das Angebot des Fachbereiches „Gefahrgut“ des Landkreises war und unterzog sich der angebotenen Gefahrgutschulung.
Durch Gefahrgut - Kreisbrandmeister Alex Graf aus Ursensollen konnten die Aktiven aus Haselmühl in die Materie eingeführt werden.
Bereits in den Wintermonaten wurden die Wehrmänner an zwei Abenden zum Thema „Gefahrguteinsatz“ geschult.
Der theoretische Bereich beinhaltete Einsatzgrundsätze, erkennen von Gefährlichen Stoffen sowie ihre Kennzeichnung sowie das vorgehen an der Einsatzstelle.
Im praktischen Teil beschäftigte man sich mit dem richtigen Anlegen der Sicherheitsbekleidung sowie mit dem Aufbau eines Dekontaminationsplatzes.
Um das recht komplexe Thema unter realen Bedingungen durchzuführen, unterzog sich die FF Haselmühl am vergangenen Samstag einer Gefahrgut - Einsatzübung .Um punkt 13:00 Uhr fand sich die 19 Mann Starke Truppe, geführt von Kommandant Bayer im Gerätehaus ein. Nach einer kurzen Begrüßung folgte eine Wiederholung der Thematik durch KBM Graf mit der Einweisung der Einsatzübung.
Am Bauhof Kümmersbruck sei nach einem Rangierunfall mit einem LKW Gefahrstoff ausgetreten, nähers über den Stoff sei nicht bekannt, so wurde angenommen.
An der Einsatzstelle galt es zunächst die Einsatzstelle weiträumig ab zusperren und einen Dekon-Platz einzurichten um anschließen einen Erkundungstrupp unter Schutzanzug zur Unfalltelle zu schicken.
Aus verschiedenen Behälter und einem Befüllflansch tritt Pflanzeschutzmittel aus, so die Erkenntnis.
In kürzester Zeit konnte ein weiterer Trupp unter schweren Schutzanzug zum Einsatz kommen um zunächst die Fässer nach Stoff zu ordnen um anschließend den austretenden Gefahrstoff so gut es ging aufzufangen und ab zudichten.
Am Reinigungsplatz konnten alle sich im Einsatz befindenden Personen und Geräte abschließend dekontaminiert werden.
In ihrer abschließenden Manöverkritik lobten Christian Gräßmann, Markus Held und Alex Graf (Fachbereich Gefahrgut) das disziplinierte, besonnene und vor allem auch das zügige vorgehen der Haselmühler Wehr. Ob Stofferkennung, Brandschutz, Absperrung oder Reinigung, alles zur Zurfriedenhei „die FF Haselmühl erwies sich als Fit für den Ernstfall“ so Graf.
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„Ätzende Angelegenheit“

FF Haselmühl beübt Gefahrguteinsatz

Zum jährlichen Ausbildungsthema der FF Haselmühl gehört auch das Thema „Gefahrgut“. Unter der Leitung der beiden Kommandanten Hubert Beier und Michael Reindl trafen sich am Samstagnachmittag rund 20 aktive um gemeinsam mit dem Fachbereich Gefahrgut  bei einer Einsatzübung ihr können unter Beweis zu stellen.
Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Alexander Graf  (Fachbereichsleiter Gefahrgut) wurde am Bauhof Kümmersbruck ein Einsatzszenario vorbereitet.
Ein mit Gefahrstoffen beladener Lieferwagen sei auf einen PKW aufgefahren, die Ladung sei verrutscht und tritt zum Teil aus, so wurde angenommen.
Der Fahrer sei bei dem Versuch die Ladung wieder zu ordnen mit dem Stoff in Berührung gekommen und ohnmächtig geworden.
Mit TSF und HLF 20/16 rückte die Haselmühler Wehr mit ihrem Zugführer Florian Könner an. Nach einer kurzen Erkundung aus der Ferne durch Zug- und Gruppenführer wurde die Einsatzstelle abgesperrt. Während sich ein Trupp zur näheren Erkundung und Verletztenrettung mit Atemschutz und leichtem Chemikalienschutzanzug ausrüstete, baute ein weiterer Trupp einen Dekontaminationsplatz zum reinigen der verletzten Person und der Einsatzkräfte auf. Durch den Erkundungstrupp konnten erste Informationen zum ausgetretenen Stoff dem Zugführer gefunkt werden.
Ein Karton mit grünlichem Pulver und der UN  Nummer 2811 sei aufgerissen und über den Fahrer gefallen.
Die Verletzte Person die nicht ansprechbar und stark verunreinigt war wurde aus der Gefahrenzone gebracht und an der Dekon- Stelle auf der Trage liegend gereinigt. Die Informationen zum Gefahrstoff  wurden im Nachschlagewerk heraus gesucht.
Es handelte sich dabei um „giftigen, organischen Stoff“.
Die erfassten Informationen wurden an den Rettungsdienst weitergegeben um die richtigen Rettungsmaßnahme einzuleiten.
Bei der weiteren Erkundung wurde entdeckt  das ein Kanister mit einem weiteren Gefahrstoff,
gekennzeichnet mit der UN Nummer 1798 undicht sei.
Der Zugführer entschied sich nach der Zuordnung des Stoffes, es handelt sich um Salpeter-Chlorwasserstoff, genannt „Königswasser“,eine sehr stark ätzende Flüssigkeit, einen Weiteren Trupp diesmal mit schwerem Chemikalienschutzanzug einzusetzen um den Kanister mittels Dichtpaste zu verschließen.
Eine nicht ganz einfache Tätigkeit da der Bewegungsablauf und die Fingerfertigkeit im Schutzanzug sehr eingeschränkt ist. Der Dichtversuch war jedoch Erfolgreich. Nachdem nun die Einsatzstelle soweit abgearbeitet war und die Einsatzkräfte durch die Dekon-Schleuse geschickt und gereinigt  wurden, gab KBM Graf den Funkspruch „Übungsende“ durch.
In der folgenden Manöverkritik lobte Graf den zügigen aber auch besonnen Einsatzablauf. Die Handgriffe haben gesessen und jeder wusste was zu tun war. Man merke das sich die FF Haselmühl seit längerem mit dieser Thematik befasse, so Graf.
Zuständiger KBI Hubert Blödt, der als Beobachter anwesend war dankte der FF Haselmühl und dem Fachbereich Gefahrgut  für die durchgeführte Einsatzübung. Auch die beiden Kommandanten äußerten sich anerkennend und „wollen am Ball bleiben“ so Beier.

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Gefahrstoff abgedichtet

Feuerwehr Ursensollen probt Ernstfall – Hand in Hand geübt

„Helfen in Not ist unser Gebot“  lautet seit über hundert Jahren der Leitspruch der Feuerwehren.

Aber längst haben technische Einsätze die Oberhand im Feuerwehralltag.
In den vergangenen Tagen probte daher die FF Ursensollen gemeinsam mit Kräften der FF Amberg den Ernstfall.
Im Lagerhaus Ursensollen sei bei Ladearbeiten ein Behälter mit flüssigen Gefahrstoff leckgeschlagen. Zufrieden beobachtete der Fachbereich Gefahrgut unter Leitung von KBM Alexander Graf und Christian Gräßmann das besonnene vorgehen der Wehrmänner.

Gegen 14:15 Uhr wurde die FF Ursensollen von der FEZ Amberg über Sirene und Meldeempfänger in ihr Gerätehaus gerufen.
„Gefahrguteinsatz Lagerhaus Ursensollen, unbekannte Flüssigkeit tritt aus“ lautete die Meldung des Disponenten.

Nur wenig später machten sich LF 16 und StLF 10/6 auf zur Einsatzstelle auf.
An der Schadensstelle bot sich stellv. Kommandant Bernhard Graml folgende Lage.
Beim Umladen von Fässern, befüllt mit flüssigem Düngemittel, war ein Fass durch einen Gabelstapler beschädigt worden Gefahrstoff trat aus. Der Staplerfahrer klagte über Augenschmerzen.
Zunächst wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und der Verletzt mit Hilfe der Augenspühlflasche erstversorgt. Während sich zwei Aktive mit leichtem Chemikalienschutzanzug und schwerem Atemschutz ausrüsteten wurde mittels Leiterteich, Folien und Waschbürsten ein Dekontaminations Platz errichtet.

Eine Brandabsicherung durch Wasser, Pulver und Schaum wurde Zeitgleich errichtet und die Wasserversorgung über Hydrant gesichert.
Vom Zugführer erhielt darauf der erste Trupp mit Schutzanzügen den Auftrag die Lage am Schadensort zu erkunden und Informationen über den Stoff  einzuholen.
Durch die Einsatzleitung wurde der Gerätewagen Gefahrgut der FF Amberg nachalarmiert um mit Spezial Dichtmaterial das Leck abzudichten.
Großes Augenmerk lag darauf, die Ausbreitung über die Kanalisation zu verhindern. Mit Kanaldichtkissen würden die Umliegenden Gullieinläufe abgeriegelt. Nach dem Eintreffen der FF Amberg unter Leitung von SBI Philipp Seegerer rüsteten sich vier Kameraden der Stadtwehr mit schwerem Chemikalienschutzanzug aus und dichteten das gerissene Fass mit Keilen ab.
Nach dem Funkspruch „Austritt gestoppt“ kam die schweißtreibende Arbeit für die Dekontaminationsmannschaft. Sie musste die Aktiven die im Gefahrenbereich gearbeitet hatten waschen und entkleiden um eine Verschleppung des gefährlichen Stoffes zu verhindern.

Zu gute kamen der Ursensollener Wehr bei dieser Übung die Gerätschaften die erst kürzlich im neuem Fahrzeug durch die Gemeinde angeschafft wurden.
Stellv. Kommandant Graml dankte den Aktiven für ihren Einsatz am Samstag Nachmittag und der hilfreichen Unterstützung durch die FF Amberg.
In der abschließenden Manöverkritik durch KBM Graf wurde besonders das besonne vorgehen und die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land gelobt. Der eine oder  andere  Handgriff müsse noch mal geübt werden was dem Gesamtablauf aber nicht beinträchtigte, so Graf. Abschließen Lud der Kommandant alle Beteiligten ins Gerätehaus zu einer Brotzeit.



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