12 neue CSA – Träger für den Landkreis

6. Grundehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene in Rosenberg

Amberg-Sulzbach
Zum wiederholten male luden die Fachbereiche Atemschutz und Gefahrgut zu einem Grundlehrgang für Chemikalienschutzanzüge.
Unter der Leitung der Kreisbrandmeister Rudolf Kummert und KBM Hans Sperber fanden sich 12 Feuerwehrmänner  im Gerätehaus der FF Rosenberg ein. Kreisbrandinspektor zeigten sich beeindruckt.
Einsätze mit Gefährlichen Stoffen in Betrieben und Straßenverkehr stellen die Feuerwehren immer wieder vor schwierige Aufgaben.
Um  im Ernstfall dafür gut ausgebildet zu sein, bot die Landkreisfeuerwehr den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. schwerem Atemschutz zum wiederholten mal einen Lehrgang führ Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, an.
Unter der Leitung von Fachkreisbrandmeister Rudolf Kummert (Atemschutz) und Hans Sperber(Vertretung KBM Alex Graf/Gefahrgut) fanden sich am Freitagabend 12 Feuerwehrkameraden  aus den Wehren:
Auerbach, Königstein, Schmidmühlen, Sigl, Hahnbach, Haselmühl sowie der Grammer AG ein. KBI Peter Deiml eröffnete in Vertretung von KBR Fredi Weiß um 19:00 Uhr den Lehrgang.
Deiml unterstrich die Notwendigkeit, aber auch die Belastung dieses Lehrganges. In den letzten Jahren sei eine schlagkräftige Truppe geformt worden. So kann der Lkr. zur Zeit auf 77 ausgebildete CSA-Träger zurückgreifen. Es sei vorbildlich das Aktive aus dem gesamten Landkreis bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen. Nach organisatorischen Hinweisen durch Lehrgangsleiter Kummert stieg man mit dem theoretischen Teil in den Lehrstoff ein. Grundlagen zu Spezialschutzausrüstungen wie CSA Form 2 und 3 und deren Anwendung wurden durch die Ausbilder ebenso behandelt wie der Sinn, Zweck und Aufbau einer Reinigungsschleuse, kurz DEKON-Platz.
An Hand von Übungsanzügen wurde das richtige  und sichere anlegen beübt.
Am Samstag fand man sich um 09:00 Uhr zum praktischen Teil bei der Kläranlage Sulzbach-Rosenberg ein. Ein Übungsparkur war aufgebaut an dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es Stoff, bzw Gafahren zu erkunden. Mit Hilfe durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug eine nicht einfache Aufgabe Symbole oder UN-Nummern zu lesen, zu erkennen und weiter zu geben. Station drei mußte eine Steckleiter bestiegen werden um auf einem Flachdach zu erkunden. Station vier war der Geschicklichkeit gewidmet. An einem Schieber musste mit Hilfe von vier Schrauben ein Flanschdeckel mit Dichtung angeschraubt werden. Durch das fehlende Feingefühl durch starre Schutzhandschuhe viel es nicht leicht Muttern, Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. In der Station fünf wurde die körperliche Belastung erprobt.12 l Kanister  mit Schaummittel mussten umgeschlichtet werden, eine schweißtreibende Angelegenheit. Erschwerend kam dazu das bedingt durch den eingeschränkten Luftvorrat der Atemschutzgeräte alle Stationen innerhalb von 20 min abgearbeitet werden mussten. Abschließen hies es dann wie nach dem Ernstfall „zur Reinigung, durch die Dekontaminationsschleuse“ diese wurde  durch  den ABC-Zug der FF Sulzbach unter Leitung von Markus Ertl durchgeführt. Ein weiterer Dekon- Platz wurde durch die FF Haselmühl eingerichtet. Gereinigt und entkleidet und doch etwas geschwächt fanden sich die Lehrgangsteilnehmer abschließend im Gerätehaus Rosenberg ein.
Bei der anschließenden Endbesprechung, zeigte sich Lehrgangsleiter KBM Rudi Kummert und KBI Hubert Blödt (Vertretung KBR Fredi Weiß) zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei, ohne Probleme abgelaufen so Kummert. Es sei wichtig das auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Auch im Namen des FB Gefahrgut gratulierten alle Ausbilder den neuen CSA-Trägern. Die Lehrgangsurkunden konnten an alle Lehrgangsteilnehmer überreicht werden. Dank gilt der Feuerwehr Rosenberg , der Stadt Sulzbach – Rosenberg  sowie dem ABC-Zug der FF Sulzbach und der FF Haselmühl  für ihre Unterstützung ohne diese eine derartige Ausbildung nicht möglich wäre.
„Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ mit diesen Worten schlossen Kummert und Graf am Samstagnachmittag die Zusatzausbildung CSA des Landkreises Amberg –Sulzbach
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„12 Wehrmänner aus dem Landkreis legten den Lehrgang CSA mit Erfolg ab“