Feuerwehrjugend im 24-Stunden Dauereinsatz

Freihung - Seugast - Thansüß. Für einen Tag und eine Nacht verwandelte sich das Feuerwehrgerätehaus Freihung in eine „Feuer- und Rettungswache“, denn dort bezogen die Aktiven aus den Reihen der Jugendfeuerwehren Freihung, Seugast und Thansüß Quartier. Auf dem Programm stand für den Feuerwehr-Nachwuchs der diesjährige „Berufsfeuerwehrtag“. Zum ohnehin gut gefüllten Übungsplan der Jugend gehört dieser Tag im Jahresverlauf und ist dabei zweifelsohne einer der absoluten Höhepunkte. Nach der Einweisung in die Hausregeln, dem Fahrzeugcheck und der Gruppeneinteilung ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. Gemeldet wurde ein Tier in Notlage im Ortsteil Thansüß. Über Arbeit konnten sich die Jugendfeuerwehrleute auch anschließend nicht beklagen. Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung und natürlich Brandeinsätze mussten abgearbeitet werden. So ein Flächenbrand am Fußballplatz in Seugast. Ebenfalls aus Seugast ging ein Notruf mit dem Meldebild „austretendes Gas – eine verletzte Person“ ein. Kreisjugendwart Sven Schmidt besuchte bei dieser Übung den Nachwuchs. Auch Kreisbrandinspektor Martin Schmidt stand den Jugendlichen bei einigen Einsätzen als Beobachter und Ratgeber zur Seite. Mit dem Alarmwort „vermisste Person am Strobelweiher“ begann die aufwendigste Übung des Tages. Gemeinsam mit der Wasserwacht Vilseck rückten sie zu dem fingierten Einsatz nach Freihungsand aus. Aufgrund der dramatischen Lage vor Ort, welche durch die Darsteller hervorgehoben wurde, zeigte sich dieser Ablauf als besonders aufregend für die jugendlichen Einsatzkräfte. Die Personenrettung aus dem Weiher erfolgte durch die Wasserretter und deren Rettungsboot. SEG-Leiter Christian Kurz der Wasserwacht und der Einsatzleiter der Feuerwehr koordinierten die Personensuche im Wasser sowie im Uferbereich. Die Übung zeigte den Anwesenden wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen sei. Die Örtlichkeit für dieses Einsatzszenario stellte dankenswerterweise die Firma Strobel Quarzsand zur Verfügung. Bei einem weiteren Einsatz befreiten die jungen Kameradinnen und Kameraden einen verunfallten Landwirt, welcher unter seinen Traktor-Anhänger geriet, mit Druckluft-Hebekissen. Die Helfer vor Ort Gruppe aus Kaltenbrunn übernahm hierbei die Betreuung und qualifizierte Erstversorgung des Patienten. Nach diesem Einsatz wurde der eingerichtete Schlafraum bezogen. Die Nachtruhe wurde jedoch um 04:27 Uhr von einem realen Einsatz unterbrochen, zu welchem die erwachsenen Feuerwehrdienstleistenden mit den Einsatzfahrzeugen ausrückten. Beim Berufsfeuerwehrtag geht es neben dem Training und dem Aneignen von Routine vor allem darum, den Jugendlichen zu zeigen, wie die Arbeit von Berufsfeuerwehrleuten aussieht. Dazu gehört auch die so genannte Freizeit, welche die 12 Berufsfeuerwehrler dieses Tages mit dem Bau eines Schwimmbeckens, dem Spiel Twister, Monopoli und einer Runde Fußball verbrachten. Dank der Jugendwarte aus Freihung, Martin Böhm und Michael Kummer, aus Seugast, Fabian Prösl und aus Thansüß, Marie-Sophie Blind und Vanessa Braun sowie der zahlreichen Helfer, welche die Organisation und den Ablauf dieser 24-Stunden-Übung in die Hand nahmen, konnten die Jungfeuerwehrleute einen spannenden und sehr lehrreichen Tag verbringen.

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Die Jugendfeuerwehrler und Ihre Jugendwarte, die Wasserwacht Vilseck, sowie zahlreiche Helfer waren beim diesjährigen Berufsfeuerwehrtag im Einsatz.

Zwei mal das Ehrenkreuz in Silber verliehen

Kreisbrandrat Fredi Weiß zeichnet Markus Dreyer (Kommandant FF Thansüß) und Josef Reindl (Bürgermeister und aktives Mitglied FF Schnaittenbach) mit dem Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes aus.

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Bei Leistungsprüfung Aufgaben hervorragend bewältigt

Steiningloh. (u) Die Feuerwehr Steiningloh-Urspring ist auf einen potentiellen Löscheinsatz bestens vorbereitet. Die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ wurde dieser Tage jedenfalls mit Bravour bestanden.
Unter der Leitung der beiden Kommandanten Ludwig Fischer und Josef Giehrl hatten sich die
Feuerwehrmänner Tobias Lobenhofer, Martin Amann, Matthias Fischer, Sebastian Lobenhofer, Jakob Stauber und Michael Pfab sowie die Gruppenführerin Heike Giehrl und die Feuerwehrfrauen Kathrin Fischer und Christina Pfab intensiv auf die Prüfung vorbereitet.
Bei der Prüfung mussten sie sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen. So mussten Fragen zur Gerätekunde, zum Bereich Erste Hilfe, zum Themenkreis Gefahrgut und Hinweiszeichen beantwortet werden. Nachdem das Anfertigen von Stichen und Knoten innerhalb der Sollzeit sehr gut geklappt hatte, musste mit dem Löschaufbau begonnen werden. Der Einsatzbefehl lautete: „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr.“ Innerhalb von 190 Sekunden mussten die Wasserentnahme aus einem Oberflurhydranten, das Verlegen der Schlauchleitungen und die Vornahme von drei Strahlrohren bewältigt, zusätzlich eine Verkehrsabsicherung aufgebaut werden. Im Anschluss an den Löschaufbau mussten der Wasser- und der Schlauchtrupp mit dem Maschinisten noch eine Saugleitung innerhalb von 100 Sekunden kuppeln. Auch diese Aufgabe wurde sauber und fehlerfrei gelöst. Zum Abschluss wurde noch die Trockensaugprobe durchgeführt. „Hervorragende Leistung, die Handgriffe sitzen!“, lobten Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kreisbrandmeister Marco Weiß und Schiedsrichter Horst Kellner bei der Abschlussbesprechung die saubere und innerhalb der Höchstzeit gelegene Arbeit der Gruppe. Dank sagten sie auch den Ausbildern Ludwig Fischer und Josef Giehrl für die perfekte Vorbereitung der Prüflinge. Kommandant Fischer gratulierte den Aktiven zur erfolgreichen Prüfung. Hervorzuheben sei, dass die bei der Ausbildung trotz großer Hitze voll mitgezogen haben. Die erfolgreichen Prüflinge: Jakob Stauber (Silber/Stufe 2), Kathrin Fisher und Christina Pfab (Gold blau/Stufe 4), Heike Giehrl, Martin Amann, Matthias Fischer und Tobias Lobenhofer (Gold grün/Stufe 5), Michael Pfab und Sebastian Lobenhofer (Gold rot/Stufe 6). Zum Abschluss setzten sich die Prüflinge, Kommandanten und Prüfer in gemütlicher Runde zusammen.

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Neun Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring bestanden mit Bravour die Leistungsprüfung Gruppe im Löscheinsatz. V. l.: KBI Martin Schmidt, Gruppenführerin Heike Giehrl, 2. Kommandant Josef Giehrl, Kathrin Fischer, Tobias Lobenhofer, Christina Pfab, Martin Amann, Matthias Fischer, Sebastian Lobenhofer,
Jakob Stauber, Michael Pfab, 1. Kommandant Ludwig Fischer, KBM Marco Weiß, Schiedsrichter Horst Kellner.

Junge Löschgruppe fehlerlos und in der Sollzeit

Steiningloh/Urspring. (u) Die Freiwillige Feuerwehr Steiningloh-Urspring kann auf die Einsatzfähigkeit ihrer jungen Aktiven vertrauen. Fehlerlos und in der Sollzeit bewältigte die Mannschaft sämtliche Aufgaben der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“.

Das galt für die Prüfung der theoretischen Kenntnisse wie für die der praktischen Fertigkeiten. Zunächst waren Fragen zur Gerätekunde, zum Bereich Erste Hilfe, zum Themenkreis Gefahrgut und Hinweiszeichen zu beantworten. „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr!“, lautete dann der Einsatzbefehl. Innerhalb von 190 Sekunden galt es die Wasserentnahme aus einem Oberflurhydranten, das Verlegen der Schlauchleitungen und die Vornahme von drei Strahlrohren zu bewältigen, zusätzlich eine Verkehrsabsicherung aufzubauen. Danach musste noch eine Saugleitung innerhalb von 100 Sekunden gekuppelt werden. Zum Abschluss wurde die Trockensaugprobe durchgeführt. „Fehlerlos und in der Sollzeit – die Gruppe hat die Prüfung ausgezeichnet bestanden!“, lautete das übereinstimmende Urteil von Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kreisbrandmeister Marco Weiß und Schiedsrichter Christoph Erras. Sie verbanden ihre Gratulation zur bestandenen Prüfung mit dem Appell an die sehr jungen Aktiven, weiter zu den Übungen zu kommen und sich weiter fortzubilden. Sie seien in den nächsten Jahren der Grundstock für das Weiterbestehen der aktiven Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring.

Kommandant Ludwig Fischer bedankte sich bei den jungen Feuerwehrleuten, dass sie trotz schulischer und beruflicher Belastung bei der Ausbildung voll mitgezogen haben und gratulierte zur sehr guten Leistung. Die erfolgreichen Prüflinge: Antonia Stauber und Benedikt Lederer (Bronze/Stufe 1), Andreas Fischer, Julia Giehrl, Marie Giehrl, Peter Pfab und Quirin Stauber (alle Gold/Stufe 3). Zum Abschluss setzten sich die Prüflinge, Kommandanten und Prüfer in gemütlicher Runde zusammen.

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Auch die jungen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring bestanden mit Bravour die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“. V. l.: KBM Marco Weiß, KBI Martin Schmidt, Schiedsrichter Christoph Erras, Gruppenführerin Heike Giehrl, Zweiter Kommandant Josef Giehrl, Julia Giehrl, Kathrin Fischer, Antonia Stauber, Quirin Stauber,
Marie Giehrl, Benedikt Lederer, Peter Pfab, Andreas Fischer und 1. Kommandant Ludwig Fischer.



Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die FF Seugast

Ein seit nunmehr vier Jahren gehegter Wunsch der Seugaster Feuerweher ist in Erfüllung gegangen: Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug konnte im Beisein von stellvertretendem Landrat Kummert, Bürgermeister Norbert Bücherl und seinen Gemeinderäten sowie der Abordnungen aus den vier Gemeindefeuerwehren Freihung, Thansüß und Großschönbrunn sowie der Wehr aus Krondorf-Burgstall nach der kirchlichen Segnung durch Pfarrprovisor David offiziell in Dienst gestellt und an die Wehr übergeben werden. Unter das Motto „Technik, die begeistert, für Menschen, die begeistert sind“, stellte Kommandant Dieter Graf seine Rede, mit der er das neue Feuerwehrauto vorstellte. Dieses wurde, so Graf, den veränderten Einsatzbedingungen und Einsatzarten angepasst und sehr großer Wert auf den Eigenschutz der Kameraden gelegt. Die Wehr sei damit bestens nicht nur für Brände, sondern auch für technische Hilfeleistung gerüstet. Mit den Worten „Wir sind mit Leib und Seele Feuerwehrleute, und wir freuen uns, wenn wir mit zeitgemäßem Gerät ausgestattet sind und damit noch besser und professioneller helfen können,“ begründete er die teure Anschaffung. Sein Dank galt besonders Bürgermeister Norbert Bücherl und den Marktgemeinderäten, die mit der weitsichtigen Entscheidung für den Kauf bewiesen hätten, wie sehr ihnen das Wohl und die Sicherheit ihrer Bürger am Herzen liegt. Er bedankte sich auch bei der Feuerwehr Krondorf-Burgstall für die sehr gute Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Beschaffung von zwei baugleichen Fahrzeugen. Stellvertretender Landrat Hans Kummert überbrachte die Grüße des verhinderten Landrats Richard Reisinger und wünschte der Seugaster Wehr, dass sie von allen Hilfeleistungen, die sie mit diesem Fahrzeug erbringt, gesund und wohlbehalten nach Hause zurückkehren möge. Bürgermeister Norbert Bücherl entschuldigt gleich zu Beginn seiner Rede Kreisbrandrat Fredi Weiß, der wegen privater Verpflichtungen an diesem Festakt nicht teilnehmen konnte. Den größten Anteil an der Verwirklichung des Projekts TSF und der kurzen Vorlaufzeit von nur einem Jahr habe Kommandant Dieter Graf mit seinem engsten Mitarbeiterkreis, betonte Bücherl. Ihm zollte er unter dem Beifall aller stellvertredend für alle Mitarbeiter höchstes Lob. Vor allem die Tatsache, dass das Auto bereits 30 Jahre alt sei und nicht mehr den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprach, habe den Marktgemeinderat überzeugt. Auch wenn das neue Fahrzeug mit fast 100.000 Euro zu Buche schlage, so betonte der Gemeindechef, so sei diese Aufgabe zur Sicherheit der Einsatzkräfte zu schultern. An diesen Kosten habe sich auch der Freistaat Bayern beteiligt. Nicht unterschätzen dürfe man in diesem Zusammenhang, welche Motivation das neue Fahrzeug für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bedeute. Mit der offiziellen Indienststellung des neuen Fahrzeuges komme die Marktgemeinde Freihung sehr gerne ihrer Pflichtaufgabe nach, für Katastrophen- und Feuerschutz zu sorgen und den Einsatzkräften die erforderliche Ausrüstung für den Ernstfall zur Verfügung zu stellen. Symbolisch übergab er an Kommandant Dieter Graf einen großen Schlüssel mit dem Wunsch, mit diesem Fahrzeug immer wieder unfallfrei zurückzukehren. Kommandant Helmut Götz von der Feuerwehr Krondorf-Burgstall bedankte sich bei seinem Kollegen Graf für die gute Zusammenarbeit und überreichte als Erinnerungsgeschenk eine Uhr mit dem Bild der beiden Wehren und ihren neuen Fahrzeugen.


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Voll Stolz über das neue Einsatzfahrzeug sind:
Von links: Kommandant Helmut Götz und 1.Vorsitzender Peter Hofmann (FF Krondorf-Burgstall), stellvertretender Landrat Hans Kummert, 1.Vorsitzende Isolde Schmidt, Pfarrprovisor David, Bürgermeister Norbert Bücherl, 2.Vorsitzender Andreas Götz, 1.Kommandant Dieter Graf

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Bürgermeister Norbert Bücherl übergibt einen symbolischen Schlüssel an Kommandant Dieter Graf.

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Pfarrprovisor David segnet das neue Tragspritzenkraftfahrzeug.


Text und Bilder: Otto Schönberger