Interkommunale Zusammenarbeit

Die Feuerwehren Freudenberg-Wutschdorf, Hahnbach und Schnaittenbach freuen sich über ein neues LF20 KatS.

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Die Hahnbacher haben ihr neues Löschgruppenfahrzeug schon seit einer Woche. Ende vergangener Woche haben auch Freudenberg und Schnaittenbach ihre Autos bekommen. Am Sonntag standen sie für eine Fototermin nebeneinander.

Es war eine Sammelbestellung, die die große Investition für Landkreis und Gemeinden etwas günstiger machte. Die ersten Gespräche über eine solche "interkommunale Beschaffung" hatte es Anfang November 2016 gegeben. Dabei musste zunächst einmal festgelegt werden, um welchen Fahrzeugtyp es gehen sollte. Dass sich alle drei Feuerwehren auf ein Modell einigen konnten, war eine Voraussetzung für die Förderung.

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Die endgültige Entscheidung trafen die Bürgermeister mit ihren Gemeinde- oder Stadträten. Auch die Verwaltungen waren gefordert, um die Förderanträge zu stellen, Ausnahmegenehmigungen zu beantragen oder die eingegangen Angebote kaufmännisch zu prüfen. Die Fahrzeuge wurden in drei Losen europaweit ausgeschrieben. Los 1 war das Fahrgestell, für das den Zuschlag MAN bekam. Los 2 war der Aufbau-Hersteller, die Firma Rosenbauer in Österreich. Bei Los 3 ging es um die individuelle Beladung der drei Fahrzeuge, die an die Firma Ludwing (Bindlach) vergeben wurde.

Die drei Gemeinden arbeiten nicht nur im AOVE-Verbund eng zusammen, sondern nutzen auch bei der Fahrzeug-Beschaffung die Synergieeffekte einer gemeinsamen Ausschreibung. Nun ist nach drei Jahren diese Ersatzbeschaffung (alle drei neuen Fahrzeuge ersetzen drei alte Modelle) abgeschlossen. Die Feuerwehren können nun auf aktuellste Technik zugreifen, um in Not geratenen Bürgern helfen zu können.

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Text: KBM Armin Daubenmerkl
Bilder: Florian Schlegel